Willkommen in Eretsu

„Wenn der Tod des Khans das Rad ist auf dem sich diese Welt dreht, dann erhöht das Blut des Krieges dessen Geschwindigkeit.“

 –  Jyotis Sechs-Finger, Kriegsmeister der Tel Najar –

Die Welt von Eretsu

Der Große Khan ist tot. Und die Welt von Eretsu versinkt erneut im Krieg.

Nun wetteifern die rivalisierenden Kinder des Kahns, die Gudanna, und seine besiegten Feinde, die Durani, um die Kontrolle über das riesige Reich, dass er hinterließ. Sie kämpfen mittels Golems – himmelhohe durch Magie geborene und zur Zerstörung geschaffene Ungeheuer. Die Golems werden dabei von mächtigen Hexenmeistern in den Krieg geführt, welche die Altvorderen herbei zu rufen vermögen – jene himmlischen Wesen die übersinnliche Hilfe gewähren…gegen einen Preis.

Dies ist die Welt von Eretsu. Eine Welt im Krieg. Eine Welt die erbebt durch die furchteinflößende Macht und schreckliche Kraft von Golem Arcana.


golem_EretsuMap-739x1030Das Durani Imperium und das Gudanna Dominion

Einst war das Durani Imperium die einzige Waffengewalt in Eretsu. Sie brachten Gesetz, Erleuchtung und Ordnung in die Welt. Während dutzende konfessionslose Rassen und Clans ihre Grenzen bedrohten, blieb das Durani Imperium unnachgiebig und seine Armee, bestehend aus Stein und kostbaren Metallen geformten Golems, blieb wachsam. Doch diese unangefochtene Herrschaft bedeutete auch, dass sich Korruption und Intrige in den Institutionen des Imperiums ausbreiteten.

Dann erschien der Große Khan und mit ihm der geheimnisvolle Himmelsstier, Gudanna, der es ihm ermöglichte eine neue Art von Golems zu formen, welche keine seltenen und teuren Bestandteile zu ihrer Erschaffung benötigten. Mit dem von Gudanna erhaltenem Wissen, stellte er eine unaufhaltsame Armee aus Golems auf, welche einzig aus dem Blut des beschwörenden Zauberers und bloßem Sand erschaffen werden konnten, was ihm einen deutlichen Vorteil gegenüber seinen Feinden verschaffte. Dies erlaubte dem Khan in kürzester Zeit seine Truppen an jeden Ort zu bewegen, dort neu zu organisieren bzw. erschaffen und an greifen zu können. Schon bald beanspruchte er die meisten der südlichen Ländereien bevor er seine Aufmerksamkeit dem altehrwürdigen Durani Imperium widmete.

Schließlich traf der Kahn an den Toren zu Ru auf die vereinten Kräfte des Durani Imperiums und zwang sie zum Halt. Zum Auftakt des Kampfes realisierten die Durani, dass sie Khan’s Armee niemals besiegen würden und ersuchten ihn um Frieden. Für die nächsten fünfzehn Jahre zahlten Sie widerwillig Tribut an Jahnu Kahn. Eine bisher von einem einzigen Imperium dominierte Welt wurde somit auf Basis eines unsicheren Waffenstillstandes in zwei große Kräfte gespalten.

Der unerwartete und rätselhafte Tod des Kahns erschütterte auch diesen brüchigen Frieden. Während die alten Feinde nun erneut im Konflikt stehen, streben andere, lange gebundene, Kräfte danach sich selbst zu befreien und neue Königreiche zu gründen – der Auftakt zum „Krieg aus Blut und Stein“